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SURROUND



Wer von Surround spricht meint im Allgemeinen „Raumklang“.

Für die technische Umsetzung gibt es allerdings keinen allgemein gültigen Standard. Als Richtlinie kann allerdings die ITU-R 775 dienen, die für Aufstellung und Art der Lautsprecher Richtlinien vorschlägt.

ENTWICKLUNG



Seinen Ausgangspunkt fand die Entwicklung der aktuellen Formate in der Zweikanal-Stereofonie, welche heute das am häufigsten verwendete Wiedergabeformat im Heimbereich ist. Die Quadrofonie stellte eine Erweiterung zur Stereofonie dar, konnte sich aber nie durchsetzen. Als Weiterentwicklung folgten die analogen Formate Dolby Surround und Dolby Surround Pro Logic, bei welchen die Surroundkanäle in die beiden ursprünglichen Frontkanäle matriziert werden.

DIGITALE FORMATE



Weit verbreitete Digitale Formate sind aktuell vor allem 5.1-Formate wie Dolby Digital AC3 und DTS, bei denen die Frontlautsprecher um einen Center-, zwei Surroundlautsprecher sowie einen LFE (Low Frequency Extension bzw. Effect, dargestellt durch „.1“) ergänzt werden. Erweiterungen dieser Formate sind Dolby Digital EX bzw. DTS ES (6.1) und SDDS (7.1).

FORSCHUNG



Aktuelle Entwicklungen beschäftigen sich unter anderem mit  BRS (Binaural Room Scanning, ermöglicht Surroundwiedergabe über Spezialkopfhörer mit Headtracking) und WFS (Wave Field Synthesis).

MEDIEN



Die Trägermedien sind heute im privaten Bereich vor allem DVD und BluRay-Disc bzw. HD-DVD sowie SACD und DVD-Audio, während im Kino für die analogen Surround-Formate auch noch der Lichtton zum Einsatz kommt.

LINKS



Surround-Forum
Das Forum vom Verband Deutscher Tonmeister bietet weitere interessante Informationen rund um das Thema Surround.